Picture My Day Day #20

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Am Freitag war eeeeeendlich wieder Picture My Day Day und zwar der 20.! Organisiert hat ihn diesmal der Owley. Und auch wenn ich an diesem 25. März schon seit Wochen einen Faulenzertag eingeplant hatte, habe ich mich auf den Picture My Day Day gefreut. Am Karfreitag war ich Strohwitwe und habe mir vorgenommen, den ganzen Tag zu Hause in der Jogginghose zu verbringen. Dann könnt ihr also offiziell sehen, wie ich absolut nur entspannte Dinge tue 😉

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Am Morgen lag ich noch viel zu lange im warmen Bett und las jede Menge unnötige Dinge auf dem Smartphone. Und davor habe ich all die tollen Darwin-Award-Gewinner bestaunt. Sehr aufschlussreich, muss ich schon sagen. Da lernt man, was man wie nicht tun sollte.

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Nachdem ich es gegen 10 Uhr endlich aus dem Bett geschafft hatte, habe ich in der Küche ein wenig Ordnung geschafft. Sozusagen das erledigt, wozu man unter der Woche neben dem Job einfach keine Lust mehr hat. Aber bloß nicht zu viel, denn es stand ja Faulenzen auf dem Programm.

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Danach gab es erstmal Kaffee. Ordnung schaffen ohne Kaffee ging grad so. Der Rest dann nicht mehr.

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Mit dem Kaffee musste ich dann erst mal schauen, was meine Mädels und Jungs so treiben. Ich habe also Schiffe versenkt, Inseln erkundet, Gewürze gehandelt, Krisengespräche geführt, Ostereier gesucht und die Versorgung neu gemanaged. Ausschlaggebend wichtig, sag ich euch. An einem Faulenzertag.

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So langsam hatte ich Hunger und habe lange überlegen müssen, ob ich tatsächlich irgendwo einen Bäcker suche, der mir frische Feiertagsbrötchen verkauft, wie ich es vorhatte oder eben nicht. Aber ich denke, man erkennt das Problem…

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Also wurde es „eben nicht“ und es gab Müsli. Das war jedenfalls im Haus. Mit Banane, getrockneter Mango und Walnüssen. War am Ende auch ganz okay.

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Nach dem Frühstück Mittagessen musste ich ganz furchtbar dringend eine E-Mail an einen lieben Menschen schreiben.

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Währenddessen hielt ich es für eine gute Idee, die Waschmaschine Wäsche waschen zu lassen. Ein bisschen wenigstens.

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Und als ich die Wäsche aufhing, konnte ich auch gleich die Spülmaschine ausräumen. Wenn man schon mal aufgestanden ist. Aber bloß nicht zu viel. Ich wollte heute ja schließlich faulenzen und mich nicht überarbeiten.

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Danach bin ich mit einer Tasse Tee an den großen Monitor umgezogen und ich habe das gemacht, worauf ich mich schon seit Monaten mal wieder freute. Ich werde nämlich irgendwann berühmt.

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Und nach all der harten Arbeit musste ich mich logischerweise entspannen. Das habe ich dann im Wasser gemacht, während ich noch versucht habe, herauszufinden, wo man mittlerweile Wohnungen sucht. Falls jemand also eine super Internetseite kennt, her damit.

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Da man an einem Faulenzertag nicht kocht und ich sowieso ganz allein war, war ich eben Produktester. Ich musste eine (neue?) vegetarische Pizza testen. Man muss ja schließlich als Ernährungswissenschaftler wissen, was es so gibt und wie es schmeckt.

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Die Pizza habe ich dann ganz klassisch mit Serien via Video-on-Demand „getestet“. Den Test hat sie übrigens mit einem „okay“ abgeschlossen und ich habe es geschafft, die Staffel meiner Serie fertig zu schauen.

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Und bevor ich den Picture My Day Day beendete, habe ich meine Sachen gepackt. Denn am nächsten Tag fuhr auch ich in den Osterurlaub zur Familie. Schluss mit Faulenzen.

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Street Food Tour

Am Wochenende war in der Stadt Street Food Tour und praktischerweise wohnen wir quasi nebenan, sodass man sich an beiden Tagen wunderbar durch die Trucks probieren konnte. Das war mein erstes Mal Street Food im großen Sinne und es ist schon eine geniale Sache, sag ich euch. Ich glaube, ich werde nun öfter nach Street Food Touren, Street Food Weekends, Street Food Festivals und wasweißich in der Gegend Ausschau halten. Ich liege damit also voll im Trend. Glaube ich 😉

Gegessen habe ich natürlich schon für die ganze nächste Woche im Voraus. (Nein, ich habe nicht alles fotografiert.) Von Süßkartoffelpommes, über Veggie-Burger, Veggie-Sandwiches, Burrito, Pulled Salmon bis hin zu Fudge und Waffeln. Idealerweise nimmt man genug Menschen mit und teilt sich all die leckeren Dinge, sonst bekommt man nämlich ein echt schlimmes Entscheidungsproblem. Allein wäre ich wirklich aufgeschmissen gewesen!

Süßkartoffelpommes #streetfoodtour #streetfood

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Wie praktisch, dass man quasi nebenan wohnt #streetfoodtour #streetfood #sandwhich #kochrockers

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Habe schon mal für die ganze Nächste Woche vorgegessen #streetfoodtour #streetfood #waffeln #waffelschwestern

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Madeira #4

An Tag  4 ging es in den Norden der Insel, worauf ich mich – abgesehen vom Osten – am meisten gefreut habe. Denn der Norden ist etwas rauer und ungemütlicher und ich habe sicherlich irgendwo schon mal geschrieben, dass ich das mag. Wir fuhren über Funchal nach Ribeira Brava, um dort den Encumeada-Pass nach São Vicente im Norden zu nehmen.

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In São Vicente besuchten wir zuerst die Grutas und schlenderten dann durch den Ort. Die Grutas de São Vicente sind Höhlen, oder besser gesagt Vulkanröhren, die man im Rahmen einer Führung besichtigen kann. Ich fand das schon ziemlich beeindruckend, mal in einer Vulkanröhre zu gehen. Interessant war auch die Frau, die die Führung machte, denn dort hörte ich zum ersten Mal aufeinanderfolgende portugiesische Sätze 😀 Ich hätte es für alles gehalten, nur nicht Portugiesisch.

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Nach unserem Stopp in São Vicente ging es weiter nach Westen, und zwar nach Seixal. Mein Seixal-Foto muss wohl ein typisches Touristen-Foto sein, denn kurze Zeit nachdem wir am Aussichtspunkt hielten, kam ein voller Touristen-Bus. Alle stiegen aus, machten ihr Foto und stiegen wieder ein. Auch der ganze Platz sah so aus, als macht man das da öfter. Dann habe ich nun also ein Touristen-Foto 😉
Leider – oder zum Glück, wie man weiter unten sieht – war die alte Küstenstraße, die antiga ER 101, gesperrt. Der Herr Gemüse-Keks hatte sich besonders gefreut, dort entlang zu fahren. Im Reiseführer stand, es sei ein Erlebnis. Zwar warnte der Reiseführer auch, dass die ein oder anderen Passagen gesperrt seien, aber dass man inzwischen keinen Abschnitt mehr befahren konnte, wussten wir nicht. Aber wie gesagt, ich konnte das v o l l k o m m e n nachvollziehen! Fährt sich ein bisschen schlecht, so ganz ohne Straße. (Mehr zum Autofahren auf Madeira gibt es dann später in einem extra Beitrag.)

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Grundsätzlich hat man schon gesehen, dass der Norden viel wilder und schroffer ist. Die Küsten sind steiler. Mit Wasserfällen aus riesigen Höhen. Und viel grün, aber weniger Bananen. Nett war ein Abstecher in das Tal des Chão da Ribeira, was zwischen den gigantischen Felsen liegt. Leider war das Wetter am vierten Tag nicht so schön wie an den anderen Tagen. Es hat immer mal wieder geregnet, auch wenn die Wolken genauso schnell weg waren wie sie gekommen sind. Aber das Tal ist sicherlich bei Sonnenschein schöner.

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Weiter ging es dann an der Küste entlang nach Porto Moniz. Ein Highlight in Porto Moniz sind die Naturbecken zum Baden aus Vulkanstein. Da wir aber beide Ekältungstechnisch etwas angeschlagen waren und es doch recht kalt war, ließen wir das Baden aus, wie die meisten anderen Touristen auch. Trotzdem gab es eins, zwei Menschen die das taten. Wahrscheinlich die hartgesottenen Maderianer.

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Von Porto Moniz fuhren wir anschließend hinauf zur Hochebene Paul da Serra, worauf ich mich auch sehr gefreut hatte. Zumindest hatte ich einige tolle woooow-Fotos gesehen, die zeigten, dass es da genial ist. Einmalig genial war es dann auch, aber nur, weil ich zuvor noch nie in Nebel Wolken war. Es war arschkalt. Richtig arschkalt, sodass man es keine 5 Minuten außerhalb des Autos aushielt. Aber die obligatorischen freilaufenden Rinder auf der Straße (ist dort keine Seltenheit), die hatten wir trotz Nebel und Kälte auch. Praktischerweise liefen sie am Straßenrand wie es sich gehörte. Vorallem bei der schlechten Sicht.

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Stellenweise klarte es dann doch mal etwas auf, sodass man Paul da Serra erahnen und teilweise sogar richtig sehen konnte. Für einen Moment. Denn keine Minute später sah es wieder anders aus. Aber wunderschön waren sie, die kurzen Momente. Sie ließen erahnen wie toll die Landschaft sein muss.
Theoretisch geht es von dort oben auch nach Rabaçal, das Ausgangspunkt der typischen Levada-Wanderungen ist. Wahrscheinlich macht man die aber besser im Sommer. Zumindest stelle ich mir den Abstieg bei der eisigen Wolken-Kälte nicht sehr angenehm vor. Vorausgesetzt man findet den Weg. Oder man hat Glück und einen guten Tag erwischt.

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Vegan-Box März ’16

Die Vegan-Box März ist bei mir eingetrudelt und darin waren Frühstück-Couscous, Erdnussbutter und ein Energieriegel. Leider bereitet man den Couscous warm zu und unter der Woche habe ich keine Zeit und Lust, morgens großartig in der Küche zu hantieren, auch wenn es nicht sehr aufwendig klingt. Und am Wochenende gibt es Brötchen zum Frühstück. Also muss ich mal sehen, wann es ihn gibt. Vielleicht irgendwann als Zwischenmahlzeit.

Die Schwammtücher finde ich wirklich klasse. Angeblich kann man sie mehrmals in der Waschmaschine waschen und danach sind sie kompostierbar. Eine super Idee. Hätte sowieso bald wieder welche kaufen müssen. Ansonsten waren eine Seife mit Schlamm aus dem Toten Meer dabei und Schokolade. Schokolade geht immer. Eher weniger gut finde ich wieder das Getränk. Matcha-Tee mag ich nicht. Aber ich werde ihn mutig probieren.